For the best experience, please enable JavaScript in your browser.

Zum Hauptinhalt springen

Blogartikel in LinkedIn Post umwandeln: Eine Kernaussage

Von Selen

Blogartikel in LinkedIn Post umwandeln: Eine Kernaussage

Blogartikel in LinkedIn Post umwandeln: Wähle die eine Kernaussage, mit der auch jemand ohne Vorwissen in 30 Sekunden etwas anfangen kann, statt die ganze Seite zusammenzufassen. Ein Artikel mit 1.500 Wörtern passt nicht in 3.000 Zeichen, ohne seine Aussage zu verlieren. Versuch also gar nicht erst, alles unterzubringen.

Wie wandelst du einen Blogartikel in einen LinkedIn-Post um?

Mit sechs Schritten wird aus einem veröffentlichten Artikel ein LinkedIn-Post, der für sich allein funktioniert.

  1. Lies den Artikel noch einmal und wähle eine Kernaussage.
  2. Suche das eine Beispiel oder die eine Zahl, die sie belegt.
  3. Schreibe den Einstieg so, dass die Kernaussage vor „mehr anzeigen“ steht.
  4. Gliedere den Text in drei kurze Abschnitte.
  5. Entscheide, wo der Link stehen soll.
  6. Prüfe die Länge und sieh dir die Vorschau an.

Der Post sollte auch für jemanden funktionieren, der nie auf den Link klickt. Ergibt er erst nach dem Lesen des Artikels Sinn, ist er ein Teaser. Und ein Teaser ist der schwächere Post.

Wie wählst du die eine Kernaussage aus?

Wähle die Aussage, die du einem Freund beim Mittagessen nennen würdest, wenn er fragt, worum es in dem Artikel geht. Meist lässt sie sich in einem Satz ausdrücken. Und meist ist sie nicht die Überschrift.

Angenommen, der Artikel heißt „Wie wir unsere Rechnungsfehler reduziert haben“ und beschreibt fünf Maßnahmen. Für den Post könntest du die Erkenntnis wählen, die dich überrascht hat: „Die meisten unserer Rechnungsfehler gingen auf ein einziges Feld zurück: die Bestellnummer. Niemand war dafür zuständig.“ Die anderen vier Maßnahmen bleiben im Artikel. Eine davon kannst du für den Post nächste Woche nutzen.

Ein schneller Test: Sprich die Kernaussage in einem Atemzug aus. Brauchst du mittendrin ein „und“, hast du zwei Aussagen gewählt. Behalte dann die Hälfte, die sich mit einer Zahl belegen lässt. Eine Zahl gibt deinem Einstieg Substanz.

Was gehört vor „mehr anzeigen“?

Platziere die Kernaussage oder das Ergebnis vor „mehr anzeigen“, in etwa 140 Zeichen. So bleibt sie auch auf dem Smartphone sichtbar. Auf dem Desktop wird der Text nach ungefähr 210 Zeichen gekürzt, auf dem Smartphone nach etwa 140. LinkedIn ändert diese Grenze ohne Vorankündigung.

Schwach: „Ich habe kürzlich einen Blogartikel über Rechnungsfehler geschrieben und möchte ein paar Gedanken dazu teilen.“

Besser: „Ein Feld verursachte die meisten unserer Rechnungsfehler: die Bestellnummer. Niemand war dafür zuständig.“

Der schwache Einstieg handelt vom Artikel. Der bessere handelt vom Problem deiner Leser. Weitere Muster findest du in diesen Beispielen für LinkedIn-Einstiege.

Wie baust du den Text auf?

Gliedere ihn in drei kurze Abschnitte: Was ist passiert? Warum ist es passiert? Was ist zu tun? Jeder Abschnitt bekommt zwei bis vier Zeilen und enthält genau einen Gedanken. Dazwischen steht jeweils eine Leerzeile.

So sieht der Rechnungs-Post im Entwurf aus. Abschnitt eins, etwa 300 Zeichen: Wir haben festgestellt, dass in einem Monat bei 38 von 120 Rechnungen die Bestellnummer falsch war oder fehlte. Abschnitt zwei, etwa 400 Zeichen: Das Feld lag in der Verantwortung von Vertrieb und Finanzabteilung, deshalb prüfte es keiner von beiden. Abschnitt drei, etwa 300 Zeichen: Wir haben die Finanzabteilung als Verantwortliche festgelegt und eine Prüfung vor dem Versand ergänzt. Insgesamt sind das mit dem Einstieg etwa 1.000 Zeichen. Das liegt deutlich unter dem Limit. Der Artikel Wie lang sollte ein LinkedIn-Post sein? erklärt, wie du die Länge von Posts planst, die mehr Platz brauchen. Die Zahlen in diesem Beispiel sind erfunden.

Wohin gehört der Link zum Artikel?

Setze den Link in die letzte Zeile, mit einem schlichten Satz, der erklärt, was dahintersteckt. Oder platziere ihn im ersten Kommentar, wenn du den Post lieber ohne Link halten möchtest. Beides ist in Ordnung. Entscheide dich für eine Variante und bleib dabei.

„Die ausführliche Erklärung aller fünf Maßnahmen findest du hier:“ funktioniert gut, gefolgt vom Link. Nur „Link in den Kommentaren“ ist die schlechtere Formulierung. Wenn du den Link direkt in den Post setzt, lass davor eine Leerzeile, damit er nicht wie ein Teil der Geschichte wirkt.

Wie liest der LinkedIn-Post-Generator von SocialFaktory die Seite?

Der LinkedIn-Post-Generator von SocialFaktory liest den Artikellink, den du einfügst, und schreibt den Post auf Grundlage der Seite, statt den Inhalt zu erraten. Die Kernaussage legst du weiterhin im Briefing fest. Denn ein Post, der auf der falschen Aussage aufbaut, bleibt auch gut formuliert der falsche Post.

Du erhältst drei Entwürfe mit drei unterschiedlichen ersten Zeilen und kannst den passenden Einstieg auswählen. Die Zeichenanzahl wird beim Kürzen laufend aktualisiert, und die Vorschau entspricht dem, was LinkedIn anzeigen wird. Nichts landet in deinem Feed, bevor du auf „Veröffentlichen“ klickst oder den Post zur Veröffentlichung einplanst.

Wenn du jede Woche einen Post veröffentlichst, nimm die Posts zu deinen Blogartikeln in deinen Plan auf. Ein Content-Kalender für X und LinkedIn zeigt dir, wo sie hineinpassen. Leg los und füge den Link zu deinem neuesten Artikel ein.

In einem Satz: Verwandle einen Blogartikel in einen LinkedIn-Post, indem du eine Kernaussage auswählst, sie vor „mehr anzeigen“ platzierst, den Text in drei kurze Abschnitte gliederst und den Link in die letzte Zeile setzt.

Wir nutzen Cookies, damit du angemeldet bleibst, und eine eigene cookiefreie Messung, um zu sehen, welche Seiten wirklich helfen. Wenn du annimmst, setzen wir zusätzlich Werbe-Cookies von Google, Meta, TikTok, Reddit, Pinterest, LinkedIn, Microsoft und OpenAI, die messen, welche Kampagnen Besucher bringen. Keines davon wird vor deiner Zustimmung geladen. Unsere Datenschutzerklärung lesen